Dialogmarkt — Ergebnisse
Die Rückmeldungen und Hinweise aus dem Dialogmarkt zur neuen Ortsmitte wurden ausgewertet und thematisch zusammengefasst.
Die Dokumentation bildet die Grundlage für die nächsten Beteiligungsbausteine. In den anstehenden Nutzergesprächen sollen einzelne Themen nun vertieft mit betroffenen Nutzergruppen, Vereinen, Anwohnenden sowie weiteren Interessierten diskutiert und konkretisiert werden.

Gesamtentwurf
- Aufenthaltsqualität: Ortsmitte als lebendigen Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität und klarer Identität weiterentwickeln
- Ortsmitte: öffentliche Funktionen stärker bündeln und räumlich besser miteinander verknüpfen
Realisierung
- Beteiligung: Anwohnende und Bürgerschaft weiterhin eng in die weiteren Planungsschritte einbinden
- Kommunikation: Kosten, Fördermittel und Bauabläufe nachvollziehbar und transparent darstellen
- Bauphase: Erreichbarkeit von Schule, Rathaus und Veranstaltungsorten während der Umsetzung sichern
- Veranstaltungen: Vereinsleben und bestehende Veranstaltungen bei Bauphasen und Übergangslösungen berücksichtigen
- Umsetzung: schrittweise und finanziell tragfähige Realisierung mit klaren Prioritäten anstreben

Mehrzweckhalle
Nutzung und Raumangebot
- Raumangebot: zusätzliche Kapazitäten und langfristige Erweiterungsmöglichkeiten mitdenken
- Flexibilität: Räume multifunktional für Vereine, Veranstaltungen und Gemeinschaftsnutzungen auslegen
- Jugend: ergänzende Aufenthalts- und Nutzungsangebote für Jugendliche und Gruppen schaffen
- Service: öffentliche Toiletten und alltagstaugliche Zusatzangebote integrieren
Funktionalität und Betrieb
- Funktionalität: Eingänge, Küche, Sanitär- und Nebenräume praxisnah und alltagstauglich organisieren
- Logistik: Anlieferung, Zufahrt und Veranstaltungsabläufe funktional und konfliktarm lösen
- Barrierefreiheit: kurze Wege und barrierefreie Nutzung konsequent berücksichtigen
- Technik: Lüftung, Kühlung und Wärmeversorgung frühzeitig und energieeffizient mitplanen
Lärmschutz und Umfeld
- Lärmschutz: Lärmschutzfoyer einplanen; Foyer-Lüftung verbessern, damit Türen geschlossen bleiben
- Nutzungsregeln: klare Regeln für Veranstaltungen und Abendnutzungen entwickeln
- Anwohnende: gemeinsame Lösungen mit angrenzender Wohnnutzung anstreben
- Bauphase: Hallenbetrieb während der Umbauphase möglichst verlässlich absichern

Rathaus
Gebäude und Entwicklung
- Größe: ausreichende Dimensionierung des Rathauses und zukünftige Erweiterbarkeit prüfen
- Entwicklungsperspektive: mitwachsende Gebäudestruktur für spätere Bedarfe mitdenken
- Unterkellerung: Unterkellerung als langfristige Erweiterungsoption, z. B. für Archiv- oder Zusatznutzungen vorsehen
- Nutzung: Sitzungssaal wieder im Rathaus verorten
Standort und Einbindung
- Standort: Nutzbarkeit der Flächen hinter dem Rathaus kritisch prüfen
- Anrainer: Auswirkungen auf Ausblick, Lichtverhältnisse und Parksituation berücksichtigen
Erschließung und Infrastruktur
- Erschließung: Zufahrt, Parkplätze und Wegeführung funktional organisieren
- Öffentliche Infrastruktur: öffentliches WC im Rathausumfeld integrieren
- Tiefgarage: Tiefgarage als zusätzliche Parklösung prüfen
- Wirtschaftlichkeit: Kosten und langfristiger Betrieb einer Tiefgarage kritisch abwägen
Klima und Nutzung
- Klima und Energie: passive Kühlung der Räume berücksichtigen
- Öffentliche Bereiche: offene Aufenthaltsbereiche für Austausch und Begegnung am Rathaus schaffen
- Café: Café als zusätzlichen Treffpunkt und Beitrag zur Belebung der Ortsmitte prüfen

Antoni-Haus
Bahnhofstraße 29
- Raumangebot: zusätzliche Kapazitäten und langfristige Erweiterungsmöglichkeiten mitdenken
- Flexibilität: Räume multifunktional für Vereine, Veranstaltungen und Gemeinschaftsnutzungen auslegen
- Jugend: ergänzende Aufenthalts- und Nutzungsangebote für Jugendliche und Gruppen schaffen
- Service: öffentliche Toiletten und alltagstaugliche Zusatzangebote integrieren

Freiraum
Freiraum – Grün- und Freiraumgestaltung
- Begrünung: Mehr Bäume, Schattenbereiche und entsiegelte Flächen vorsehen
- Klimaanpassung: Hitzetaugliche und pflegeleichte Gestaltung mit Bewässerung mitdenken
- Aufenthalt: Zusätzliche Sitzmöglichkeiten und ruhige Aufenthaltsbereiche schaffen
- Freiraumqualität: Hohe Aufenthaltsqualität auch außerhalb von Veranstaltungen sichern
Freiraum – Nutzung und Aktivität
- Nutzung: Platzflächen flexibel für Alltag, Begegnung und Veranstaltungen gestalten
- Spielplatz: Attraktiven und inklusiven Spielplatz für unterschiedliche Altersgruppen und Generationen schaffen
- Jugend: Treffpunkte und Aufenthaltsangebote für Jugendliche vorsehen
- Rathausumfeld: Café- und Aufenthaltsangebote zur Belebung prüfen
- Veranstaltungen: Infrastruktur für Feste und gemeinschaftliche Nutzungen berücksichtigen
- Wasser: Wasserspiele und Wasserspielplatz mehrfach genannt
- Erlebbarkeit: Brunnen und Wasserflächen stärker erlebbar machen
- Inklusion: Inklusive Spielgeräte gewünscht
- Infrastruktur: Toiletten, Trinkbrunnen und bessere Erschließung vorgeschlagen
Freiraum – Verkehr und Rücksichtnahmen
- Verkehr: Verkehrsberuhigung verträglich umsetzen und Auswirkungen auf Nebenstraßen beobachten
- Parken: Ausreichende Parkmöglichkeiten berücksichtigen
- Mobilität: Fahrradstellplätze und alternative Mobilitätsangebote ergänzen
- Lärmschutz: Wohnbereiche bei Veranstaltungen und Abendnutzungen schützen
- Rücksichtnahme: Nutzungskonflikte frühzeitig klären und gemeinsame Lösungen entwickeln

